WENDLDREBBM IM GNAGG

Sechs Personen sind vorgeladen. Noch wissen sie nicht warum, doch jeder erwartet sich an diesem Ort etwas Bedeutsames. Der Raum wird zum Labor zwischenmenschlicher und existenzieller Untersuchungen. Die Figuren bewegen sich unentwegt auf zwei Ebenen. Suchen sie Antworten oder Fragen? Oder sollen diese vermieden werden? Was ist ihre Aufgabe hier? Wieso sind es genau diese sechs Personen? Und wie kommen sie aus diesem Raum wieder hinaus?

Beim Erarbeiten dieses Stücks sind wir vielfach auf Bezüge zu Kafka, Beckett und die Bibel gestoßen. Es ist das bisher existenziellste Stück von Kreativ am Werk.

HELENE POTETZ PREIS
FÜR SABINE SCHWEIZER UND KAW

GR Gabi Mörk, Sabine Schweizer und Kulturstadträtin Veronica Kaup-Hasler und die Meidlinger Frauen bei der Preisverleihung

Am 7. März 2019 erhielt Sabine Schweizer, Gründungsmensch und Bewegerin des Kreativ-am-Werk-Kosmos seit bald 3 Jahrzehnten, den Helene Potetzpreis für ihr Engagement aus den Händen von Kulturstadträtin Veronica Kaup-Hasler. Die Feier wurde zu einem Abend der Begegnungen. Wir sind stolz auf Dich, Sabine!

Idee und Konzept

Kreativ am Werk – Empowerment mit Randgruppen ist eine private Initiative, welche sich im Laufe der letzten zwei Jahrzehnte aus dem Freizeitprogramm eines Caritas-Obdachlosenhauses entwickelt hat. Seit 1997 hat sich das Projekt als Verein organisiert und unabhängig gemacht. Im Proben- und Spielraum in der Ruckergasse im 12. Bezirk werden  Theater-Stücke erarbeitet und aufgeführt. mehr >>

 

Entstehung

Kreativ am Werk (K.a.W.) entstand ab 1991 im Obdachlosenheim, also mitten im Lebensumkreis von Menschen, deren Leben gezeichnet ist von Entwurzelung, psychischen Krankheiten, Persönlichkeitsirritationen, Sucht und physischen Behinderungen. Das Theaterstück „Jeder für sich selbst“ von Franz Aigner und Alfons Gleißner, damals Bewohner des Heimes, gab den Impuls für eine Entwicklung, die zur Theaterarbeit mit Randgruppen führte. mehr >>